Die Elbinsel

Wilhelmsburg ist die größte Flussinsel Europas, gelegen zwischen der Norder- und der Süderelbe. Die meisten Menschen fahren immer nur durch Wilhelmsburg durch. Über die Autobahn A1, über die Reichsstrasse B75 oder mit der Bahn.

Wilhelmsburg ist ein Stadtteil voller Gegensätze. Hauptverkehrsadern und typische Marschenlandschaft, Pferdezucht und Hochhäuser, Naturschutz- und Industriegebiete, alte Arbeiterviertel und neue Siedlungen. Und die Elbe rundherum.

Wilhelmsburg ist flächenmäßig der größte Hamburger Stadtteil und mit seinen 51.071 Einwohnern  der zweitgrößte Stadtteil in Hamburg-Mitte. Mit den angrenzenden Stadtteilen Veddel, Steinwerder und Kleiner Grasbrook liegt Wilhelmsburg umschlossen von Norder- und Süderelbe im Süden Hamburgs und bildet zusammen mit ihnen die Elbinseln. Der Stadtteil wurde erst zum 1. März 2008 aus dem Bezirk Harburg ausgegliedert und dem Bezirk Hamburg-Mitte zugeordnet.

Das Gebiet des Stadtteils umfasst circa 35 Quadratkilometer. Mitten hindurch verläuft die Eisenbahntrasse Hamburg-Bremen. Direkt an dieser Strecke befindet sich auch ein S-Bahnhof, der von den Linien S3 und S31 angefahren wird. Die Fahrt in die Innenstadt dauert lediglich sechs Minuten.



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Sicherstellen, dass das Entwässerungssystem in den geplanten Neubaugebieten Wilhelmsburgs dauerhaft funktioniert

Entwässerungsgraben im Osten Wilhelmsburgs
Entwässerungsgraben im Osten Wilhelmsburgs

Wilhelmsburg ist eine Insel in der Elbe. Zum Schutz gegen Überflutungen ist die Elbinsel rundherum von Deichen umgeben, welche zusammen mit dem flachen Gelände eine „Badewannenform“ bilden. Die durchschnittliche Geländehöhe beträgt nur 1,0 m über Normal-Null (mNN). Da das mittlere Hochwasser der Elbe im Schnitt bei etwa 2,2 m über mNN liegt, stünde ganz Wilhelmsburg ohne Deiche zweimal täglich 1,2 m unter Wasser. Dadurch kann das Regenwasser nicht natürlich abfließen. Damit es nicht zu Überschwemmungen kommt, wurden zahlreiche Gräben verschiedener Größen zu einem zusammenhängenden Netz angelegt. Die Ableitung des gesammelten Wassers in die Elbe erfolgt durch Leitungen oder Pumpen. Für die Wirksamkeit des Entwässerungssystems müssen die Gräben und Wettern regelmäßig gepflegt und von Graswuchs und Unrat frei gehalten werden. Diese wichtige Aufgabe führt der Wasserverband Wilhelmsburger Osten seit geraumer Zeit zuverlässig aus. Die Entwässerung wird für ganz Wilhelmsburg immer wichtiger. Der Klimawandel hat erhebliche Auswirkungen auf die Region Hamburgs. So traten im Laufe der letzten Jahre vermehrt Starkregenereignisse auf. Die topografische Beschaffenheit Wilhelmsburgs, mit seiner Lage unterhalb des Meeresspiegels, machen Entwässerungsmaßnahmen unverzichtbar. Die Stadtentwicklungsgesellschaft IBA Hamburg GmbH schafft durch die Bebauung der Elbinsel Wilhelmsburg circa 3.300 neue Wohneinheiten im Wilhelmsburger Rathausviertel und im Elbinselquartier. Durch die zusätzliche Versiegelung des Bodens ist ein neues entsprechendes Entwässerungssystem notwendig, welches auch regelmäßiger Pflege und Überwachung bedarf. Die positiven Erfahrungen mit der Entwässerung durch den Wasserverband Wilhelmsburger Osten sowie vermehrt auftretende Starkregen sprechen für eine zeitnahe Aufnahme der Neubaugebiete in den Zuständigkeitsbereich des Wasserverbandes.

 

Aus diesem Grund initierte ich einen Antrag für die Hamburgische Bürgerschaft. In diesem Antrag wird der Senat von der Bürgerschaft mit der Prüfung beauftragt, ob die Unterhaltung der offenen Entwässerungsanlagen in den geplanten Neubaugebieten Wilhelmsburgs vom zuständigen Bezirksamt Hamburg-Mitte übernommen oder ob diese Aufgabe an einen bestehenden oder einen neu zu gründenden Wasserverband übertragen werden soll. Dieser Antrag ist auf der Tagesordnung der Bürgerschaftssitzung am 06.12.2017. 

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11.08.17: Fahrradtour - 5.000 neue Wohnungen in Wilhelmsburg

Fahrradtour zum Thema: „ 5.000 neue Wohnungen in Wilhelmsburg - Wo werden sie gebaut und was wird sich ändern?“

 

Am Freitag, den 11. August 2017 von 18:00 – 20:00 Uhr lädt der Wilhelmsburger Bürgerschaftsabgeordnete Michael Weinreich unter sachkundiger Begleitung von Christian Hinz (Projektkoordinator Wilhelmsburg der IBA GmbH) alle Interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer Fahrradtour durch die geplanten Baugebiete der "Neuen Wilhelmsburger Mitte" mit Haulander Weg, Rathausquartier, Inselquartier und Spreehafenviertel ein. Treffpunkt ist die Kreuzung Pollhornweg/Georg-Wilhelm-Straße.

 

Wilhelmsburg ist der flächenmäßig größte Stadtteil Hamburgs. Hier wird eines der größten Wohnungsbauprojekte Hamburgs umgesetzt. In den nächsten 10 Jahren entstehen in der „Neuen Wilhelmsburger Mitte“ 5.000 neue Wohnungen und bedarfsorientierte Infrastruktur wie Kitas, Schulen, Sport- und Freiflächen sowie Geschäfte für den täglichen Bedarf. An den Kanälen entstehen neue Wasserlagen, die für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. In den neuen Gebieten soll Wohnraum für viele unterschiedliche Bedürfnisse realisiert werden: Dazu gehören öffentlich geförderte und preisgünstige Mietwohnungen, Eigentumswohnungen, Stadthäuser, barrierefreie Seniorenwohnungen und Studentenappartements.

 

„Die neue Infrastruktur für die Elbinsel bedeutet Fortschritt in der Entwicklung des gesamten Stadtteils und bessere Lebensqualität für viele Wilhelmsburgerinnen und Wilhelmsburger. Leider wird es während der Baumaßnahmen erhebliche Einschränkungen geben. Aber die IBA GmbH, das Bezirksamt Hamburg – Mitte und die lokale Politik bemühen sich, diese so gering wie möglich zu halten und die Wilhelmsburgerinnen und Wilhelmsburger frühzeitig zu informieren. Eine besonders anschauliche Form der Information biete ich mit dieser öffentlichen Fahrradtour an “, erklärt der Wilhelmsburger Bürgerschaftsabgeordnete Michael Weinreich (SPD) der auch Vorsitzender des Regionalausschusses Wilhelmsburg/Veddel ist.

Für das Rathausquartier und das Inselquartier sind die Planungen mit intensiver Bürgerbeteiligung bereits weit fortgeschritten. Wenn Ende 2019 die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße abgeschlossen ist, werden hier ab 2020 die ersten Bagger rollen. Dieses Jahr startete die konkrete Projektentwicklung für das Spreehafenviertel mit Bürgerbeteiligung und Städtebaulichem Wettbewerb (Juryentscheidung Dezember 2017). Die konkrete Entwicklung des Projektgebietes Haulander Weg steht bereits in den Startlöchern. Hierzu werden Herr Hinz und Herr Weinreich während der Fahrradtour über den neuesten Stand berichten.


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Fahrradtour - 5.000 neue Wohnungen in Wilhelmsburg
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Aus der Presse


Neuer Ruf Wilhelmsburg vom 05.08.2017, Seite 3
Neuer Ruf Wilhelmsburg vom 05.08.2017, Seite 3

Wochenblatt Wilhelmsburg vom 03.08.2017, Seite 2
Wochenblatt Wilhelmsburg vom 03.08.2017, Seite 2

Hamburger Abendblatt vom 05.08.2017, Harburg Stadt, Seite 1
Hamburger Abendblatt vom 05.08.2017, Harburg Stadt, Seite 1

Fast 300 Gäste auf der gemeinsamen Bürofeier im Wilhelmsburger Abgeordnetenbüro

Einmal im Jahr ist richtig was los in der Veringstraße 61 in Wilhelmsburg! 

Dann laden die Wilhelmsburger Abgeordneten Michael Weinreich von der Hamburgischen Bürgerschaft und Metin Hakverdi vom Deutschen Bundetag gemeinsam zur Bürofeier ein. Das lassen sich die Elbinsulaner nicht entgehen. So kamen fast 300 Gäste am letzten Sonntag. Angeregt wurde über das Tagesgeschehen diskutiert, wobei von lokaler bis Bundespolitik sämtliche Themen vertreten waren. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Der Hit waren wieder die von den beiden Gastgebern selbstgebackenen Crepes. Wir freuen uns über den gelungenen Tag und hoffen auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr, selbstverständlich mit unserem dann wiedergewählten Bundestagsabgeordneten Metin Hakverdi!


Willy Shorts- Politischer Kurzfilmabend


Letzte Woche luden der Bürgerschaftsabgeordnete Michael Weinreich zusammen mit den Jusos aus Wilhelmsburg abermals ins Büro ein zum "Willy Shorts-Politischer Kurzfilmabend".  Gemeinsam mit dem Wilhelmsburger Regisseur und Filmemacher David Wagner von der Hamburg Media School gestalteten wir einen erinnerungswürdigen Abend. Zusammen sahen wir mehrere Kurzfilme zu den Themen: Djihadismus, Geflüchtete und Fluchthilfe, Queere Haustürverkäufer und anderen, die uns allen schweren Nachdenkstoff mitgaben.

Es war bereits der zweite Filmabend in der monatlichen Veranstaltungsreihe im Stadteil, bei der wir uns immer über reges Interesse freuen. Bis zum nächsten Mal!


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Für mehr Sauberkeit im Stadteil: Neue Toilettenanlage im Inselpark


Im Inselpark, nahe dem Spielplatz "Geheimnisvolle Insel", ist Anfang Juli eine neue Toilettenanlage in Betrieb genommen worden. Dies war eine Forderung der SPD in der Bezirksversammlung Hamburg- Mitte. Von den zwei Kabinen ist eine barrierefrei und rollstuhlgerecht, sowie mit Wickeltisch ausgestattet. Wir freuen uns über diesen Erfolg für mehr Sauberkeit im Stadtteil! 


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Wilhelmsburger Kundenzentrum schließt nicht

 

Statt der befürchteten Schließung wird das Kundenzentrum Wilhelmsburg neu strukturiert!

Dabei steht die verlässliche Versorgung der Bürgerinnen und Bürger mit Dienstleistungen aus dem Kundenzentrum an erster Stelle.  

 

Eine komplette Schließung des Kundenzentrums stand tatsächlich für kurze Zeit im Raum. 

Daraufhin sprachen mich viele besorgte Wilhelmsburger an. Ich konnte sie beruhigen und setzte mich als Wilhelmsburger Abgeordneter dafür ein, dass das Kundenzentrum den Bürgern erhalten bleibt- mit Erfolg. Jeder Bürger wird weiterhin mit kurzen Wegen seine Anliegen erledigen können. Dazu wird es ein „mobiles Team“ geben, das an zwei Tagen in der Woche ins Rathaus Wilhelmsburg kommen wird. Dabei wird es in den gewohnten Räumen im Rathaus Wilhelmsburg den kompletten Service bereitstellen. Es wird verlässlicher und mit mehr Personal ausgestattet sein als zurzeit das Kundenzentrum Wilhelmsburg. 

Ich freue mich, dass wir den Bürgerservice vor Ort nicht nur erhalten konnten, sondern darüber hinaus auch noch für Verbesserungen sorgen konnten.

 

Das Kundenzentrum Wilhelmsburg wird zwei Tage in der Woche geöffnet bleiben. Durch die Neustrukturierung wird es mehr kurzfristige Termine vor Ort mit höherer Verlässlichkeit und besserer Qualität geben. Vor allem weniger mobile Menschen aus Wilhelmsburg werden davon profitieren.

Aufgrund von Personalmangel kam es im Kundenzentrum Wilhelmsburg im letzten Jahr zu langen Wartezeiten. Dieser Misstand wurde jetzt behoben, indem bereits viele neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt wurden- das hat sich ausgezahlt. Die Wartezeiten haben sich deutlich verkürzt. Bei dieser ersten Verbesserung soll es aber nicht bleiben. 

 

Die Kundenzentren sollen zu modernen, bürgernahen Dienstleistern weiterentwickelt werden. Dazu hat Rot/Grün in der Hamburgischen Bürgerschaft Pläne für eine völlige Neustrukturierung aller Kundenzentren im Hamburg bis Ende 2018 beschlossen. 

Diese umfasst verlängerte Öffnungszeiten der großen Standorte, verkürzte Wartezeiten für Termine sowie die Eröffnung eines neuen modernen Kundenzentrums in der Innenstadt. Auch die Terminvergaben werden erleichtert. Neben der telefonischen Terminvergabe können Kunden zukünftig auch auf eine standortübergreifende Online-Suche zugreifen. Außerdem werden sie viele Anliegen online erledigen können.

Diese Neustrukturierungen werden sich positiv auf das Wilhelmsburger Kundenzentrum auswirken. Auch für Wilhelmsburger wird das Angebot verlässlicher werden. 

 

 

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Aus der Presse

Wochenblatt Wilhelmsburg vom 19.04.17, Seite 3
Wochenblatt Wilhelmsburg vom 19.04.17, Seite 3
Wochenblatt Wilhelmsburg vom 10.05.2017, Seite 3
Wochenblatt Wilhelmsburg vom 10.05.2017, Seite 3
NDR Hamburg Journal vom 15.04.17 (Auszug)
NDR Hamburg Journal vom 15.04.17 (Auszug)
Wochenblatt Wilhelmsburg vom 12.04.17, Seite 1
Wochenblatt Wilhelmsburg vom 12.04.17, Seite 1
Hamburger Abendblatt vom 13.04.17 (Harburg Stadt Seite 1)
Hamburger Abendblatt vom 13.04.17 (Harburg Stadt Seite 1)
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Viel Spaß beim Boßeln auf dem Deich in Moorwerder

Boßelpremiere mit dem  Wilhelmsburger SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Michael Weinreich und den Jusos Wilhelmsburg

 

 Wo ein Deich ist kann auch geboßelt werden… Was anderenorts bereits seit Jahren eine feste Tradition ist, ist in Wilhelmsburg bisher noch nicht so etabliert. Die Jusos Wilhelmsburg und der Wilhelmsburger Bürgerschaftsabgeordnete Michael Weinreich (SPD) wollten das gerne ändern und luden deshalb am Sonntag, 26. März zum Boßeln auf die Wilhelmsburger Deiche ein. Gestartet wurde an der Bushaltestelle bei der Freiluftschule Moorwerder. Bei schönstem Frühlingswetter flogen die Kugeln so gut, dass keine einzige verloren ging. Alle Teilnehmer hatten richtig Spaß dabei und waren sich einig, dass sie gern wieder kommen zum Boßeln in Moorwerder.

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Thai- und Kickboxverein D`Amato eröffnet Gym in Wilhelmsburg

Von li.: Clemens Rating, Heinz Weiss, Michael Weinreich, Riccardo D´Amato und Kesbana Klein im neuen Gym
Von li.: Clemens Rating, Heinz Weiss, Michael Weinreich, Riccardo D´Amato und Kesbana Klein im neuen Gym

Das neue D’Amato Gym für Kick- und Thaiboxen ist etwas ganz Besonderes. Nicht nur, weil es der einzige Kick- und Thaiboxverein in Wilhelmsburg ist.

 

Er ist auch aufgrund seines Konzeptes und des Teams, das dieses Konzept verkörpert, besonders. Die beiden Persönlichkeiten Riccardo D`Amato und Heinz Weiss– ein Sportler und ein Bildungsberater, die sich hervorragend ergänzen – machen den Verein groß.

 

Dazu Michael Weinreich (MdHB) "Die Suche nach einer besseren räumlichen Situation gestaltete sich schwierig und daher freue ich mich, dass ich bei der Verhandlung mit Sprinkenhof helfen konnte und wir heute den Einzug feiern können. Jetzt sind wir endlich in den Räumen, wo das D’Amato Gym seine Heimat hat. Hier auf 233 m² ist alles, was sie brauchen. Sie haben die Möglichkeiten auf die Jugendlichen einzugehen und mit ihnen zu sprechen, sie in allen Bereichen ihres Lebens zu unterstützen. Dieses Gym ist so auch ein Anlaufpunkt und Aufenthaltsort für alle Menschen aus Wilhelmsburg.

 

Der Namensgeber des Verein: Riccardo D’Amato ist einer der bekanntesten Thai- und Kickboxtrainer Deutschlands. Er hat diesen Sport über Jahre hinweg in Deutschland bekanntgemacht und vorangebracht, u.a. als einer der Mitbegründer des Muay Thai Bundes Deutschland.

 

Als Sportler und Kämpfer kann er auf eine beeindruckende Karriere mit zahlreichen Erfolgen zurückschauen: Über fünf Jahre die ungeschlagene Nr.1 in seiner Gewichtsklasse der Thaibox-Rangliste, deutscher Meister im Muay Thai, deutscher Meister im Kickboxen. Auch international hat er sich in dem Sport einen Namen gemacht. So war er Vizeeuropameister im Kickboxen und verteidigte in der Weltrangliste den neunten Platz. Mit 31 Jahren beschloss Riccardo D’Amato seine aktive Laufbahn zu beenden und seine Erfahrungen an interessierte Kinder und Jugendliche weiterzugeben. Das hat er gemacht: Als erfolgreicher Trainer, der sich hauptberuflich seinem Sport und der nächsten Generation widmet.

 

Riccardo D’Amato ist das Vorbild für die jugendlichen Sportlerinnen und Sportler im Verein und wird aufgrund seines Erfolges respektiert. Die Jugendlichen schauen zu ihn auf und nehmen sich seine Worte zu Herzen. Diese Autorität braucht es und er nutzt sie auch, um den Jugendlichen in anderen Bereichen zu helfen. So sagt er mit Überzeugung: „Wir haben schon einige Jugendliche beruhigen können. Die haben sich verändert, ein Unterschied wie Tag und Nacht.“ Auch das ist eine wichtige Aufgabe dieses Sports!

 

Der andere Teil des Teams ist Heinz Weiss.

Der hauptberufliche Bildungsberater arbeitet seit 2005 mit „schwierigen Jungs“. Früher beim SBB und jetzt in der Schule Stübenhofer Weg in Kirchdorf-Süd beim Programm BOB (Beratung-Orientierung-Begleitung). Die Arbeit als Bildungsberater macht er mit Leidenschaft und schlichtet beispielsweise an Runden Tischen bei Problemen zwischen Schülern, Eltern und Lehrern.

 

Früher sei er ein richtiger Bengel gewesen, sagt Heinz Weiss über sich selbst. Zigaretten, Alkohol, andere Drogen. Die Schule habe er geschwänzt. Seine eigene Biographie habe ihn gelehrt, welche Bedeutung Sport haben kann und wie wichtig es für Jugendliche ist, ein Ziel, Erfolg und Vorbilder zu haben.

 

Er kam mit 15 Jahren zum Kickboxen, habe es bis in die Nationalmannschaft geschafft und konnte auch viele andere Siege auf seinem Konto verzeichnen – regional sowie auch national. Er sagt über sich selber, dass er durch den Sport anders geworden ist und dass es der Sport war, der seinem neuen Leben ein Kapitel hinzugefügt hat. Er kenne die Situation, in der einige Jugendliche in Wilhelmsburg sich befinden aus eigener Erfahrung und könne durch diese und seine berufliche Qualifikation ganz anders auf diese Jugendlichen zugehen, als viele Eltern oder Lehrer.

 

Die Theaterautorin Christiane Richers hat die Lebensgeschichte von Heinz Weiss in dem Stück „Spiel Zigeunistan“ verarbeitet, das u.a. im Thalia-Theater aufgeführt und als Klassenzimmerstück für Hamburger Schulen adaptiert wurde.

 

Der Verein, der sich erst in Hamburg Wandsbek entwickelte, hat heute seine neue, richtige Heimat in den Räumen im Veringhof 9 gefunden. Damit endet für Riccardo D’Amato, Heinz Weiss und die Sportlerinnen und Sportler des Vereins hier in Wilhelmsburg eine Zeit der Provisorien. Seit 2010 ist DÁmato Gym in Wilhelmsburg aktiv. Bis 2013 immer nur in Provisorien, dann im Sprach- und Bewegungszentrum – die Räumlichkeiten konnten aber immer nur für einzelne Stunden genutzt werden.

 

Diese Situation war für das Konzept nicht befriedigend, denn mit dem Verein wollen die beiden mehr als nur Sport machen. Sie wollen Grenzen überwinden. So trainieren beispielsweise Kinder, Jugendliche und Erwachsene zusammen und die Sportlerinnen und Sportler haben verschiedene ethnische Wurzeln: Sinti, Roma, Türken, Deutsche und alle anderen Menschen sind bei Ihnen willkommen und machen zusammen Sport.

 

In dem Verein wird Sport auch als Erfahrung zur Stärkung des Selbstwertgefühls und des Respekts vor sich und anderen gelebt. Es geht darum, seine Energie für etwas Sinnvolles nutzen. So arbeitet Heinz Weiss beispielsweise auch mit einem Wilhelmsburger Kinderarzt zusammen, der Kinder mit Konzentrationsschwierigkeiten oder ADHS zu ihm zum Training schickt.

 

Das Konzept funktioniert und wird gebraucht. Es gibt auch schon einige Erfolgsgeschichten, die der Stadtteil Wilhelmsburg diesem Engagement und dem Sport verdankt. 

Der heute 30 Jahre alte Mustafa aus Wilhelmsburg sagt, dass der Sport ihn von der Straße geholt habe. Mustafa war arbeitslos geworden und ließ sich gehen. Mit dem Training kam die Motivation zurück. Er habe begonnen, Bewerbungen zu schreiben. Ohne diesen Sport hätte er es wohl schleifen lassen. Heute arbeitet er als Containerschweißer – und hat seinen Körper wieder in Form gebracht.

 

Das Entscheidende hier ist, dass die Aggression in den Ring gehört und nicht in den Alltag. Dieses Modell funktioniert und es ist wichtig, dass es solche Angebote im Stadtteil gibt: Sie sind niedrigschwellig und helfen den betroffenen Kindern, Jugendlichen und Erwachsen auf eine fast spielerische Art, ihre Probleme zu lösen und – so wie im Fall von Mustafa beispielsweise – wieder in die Spur zu kommen.

 

Diesen Sport zu erlernen erfordert Disziplin, Ehrgeiz und Durchhaltevermögen. Dies sind auch die Charaktereigenschaften, die man im Leben draußen braucht und so durch den Sport vermittelt werden.

 

Für das D’Amato Gym war es nicht einfach, sich in Wilhelmsburg zu entwickeln. Die Sportlerinnen und Sportler trainierten die meiste Zeit in Provisorien. Deshalb hat die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte 2016 auch einen faltbaren Boxring gestiftet, damit wenigstens der Aufbau schneller wird. Kesbana Klein, die Wilhelmburger SPD-Abgeordnete in der Bezirksversammlung Hamburg Mitte setzte sich hier sehr ein.

 

Das Ganze wäre aber nicht möglich gewesen ohne die vorbildliche finanzielle Unterstützung von Clemens Rating, der das Konzept von Herrn D’Amato und Herrn Weiss so überzeugend und wertvoll findet, dass er es als Sponsor unterstützt und ermöglicht.      


Pressestimmen dazu:

Hamburger Abendblatt Harburg Stadt vom 04.04.2017 Seite 3
Hamburger Abendblatt Harburg Stadt vom 04.04.2017 Seite 3

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Michael Weinreich vermittelt 8.445 Euro an Wilhelmsburger Einrichtungen und Vereine aus Tronc-Mitteln der Bürgerschaft

Michael Weinreich (MdHB) freut sich mit Beate Wagner-Hauthal von der ParkSportInsel über die Mittel für den Infopavillon
Michael Weinreich (MdHB) freut sich mit Beate Wagner-Hauthal von der ParkSportInsel über die Mittel für den Infopavillon

Was sind Troncmittel?

 Roulettespiel und Gemeinnützigkeit scheinen auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun zu haben. Und doch ist die Verbindung ganz einfach und kurz: Wenn man im Roulette gewonnen hat, gehört es sich, den Angestellten des Kasinos einen Teil davon abzugeben. Dieser wird in Form von Chips in den Tronc des Spieltisches geworfen, einen dort eingearbeiteten Behälter. In den allermeisten Kasinos sind die so zusammenkommenden Summen erheblich. Denn die Spieler wissen, dass es sich nicht etwa um Trinkgelder handelt. Vielmehr werden aus diesen Mitteln die Mitarbeiter – vom Direktor bis zu den Kassierern – bezahlt. Und überall, wo Geld ist, ist bekanntermaßen das Finanzamt nicht weit weg. In Hamburg beispielsweise kassiert es 4% der Tronceinnahmen als Troncabgabe. Und schon kommt die Gemeinnützigkeit ins Spiel. Denn immer zu den Haushaltsberatungen vergibt die Hamburgische Bürgerschaft die Troncabgaben zur Unterstützung gemeinnütziger Arbeit.

Auf Antrag von SPD und Grünen wurden am 15. Dezember 2016 im Rahmen der aktuellen Haushaltsberatungen Troncabgaben von rund 600.000 Euro an 174 soziale Einrichtungen, Projekte, Stiftungen und Initiativen vergeben. Auch in Wilhelmsburg hat sich der Abgeordnete Michael Weinreich dafür eingesetzt, dass insgesamt sechs Institutionen, die sich mit großem Einsatz für das Gemeinwohl engagieren, zusammen 8.445 Euro aus Tronc-Mitteln erhalten. Dazu Michael Weinreich (MdHB): „Ich freue mich, dass Enagement in Wilhelmsburg mit der Förderung durch Tronc-Mittel seine Anerkennung findet. All die geförderten Vereine und Einrichtungen leisten einen wichtigen Beitrag für unser Zusammenleben auf der Elbinsel.“

 

Wilhelmsburger Vereine und Einrichtungen, die von den Tronc-Mitteln in diesem Jahr profitieren:

  • ParkSportInsel im Wilhelmsburger Inselpark
  • Verein zur Förderung der Integration im Hamburg im Haus der Jugend Wilhelmsburg
  • Freiwillige Feuerwehr Moorwerder
  • Schützenverein Moorwerder
  • Verein Kirchdorfer Eigenheimer 
  • 1. Frauen-Fußball-Club Elbinsel.

 So unterschiedlich diese Vereine sind, sie alle verbindet ihr Engagement in Wilhelmsburg und für die Bewohnerinnen und Bewohner der Elbinsel. Mit den Tronc-Mitteln unterstützt die Hamburgische Bürgerschaft die gemeinnützige Arbeit von sozialen Einrichtungen und Projekten sowie Stiftungen und Initiativen, die sich um die Belange von Kindern und Jugendlichen, den sozialen Ausgleich, die sportliche und kulturelle Förderung, den ökologischen Ausgleich oder auch um das gute Zusammenleben im Stadtteil und in den Nachbarschaften kümmern.

 

Die Vereine haben ganz konkrete Vorstellungen, was sie mit den Geldern von der Bürgerschaft machen möchten.

Die ParkSportInsel wird von den 1.038 Euro einen eigenen Infopavillon anschaffen, der bei zukünftigen Veranstaltungen als Informationspunkt und Anlaufstelle für Teilnehmende, Interessierte und Besucherinnen und Besucher dienen soll. Beate Wagner-Hauthal von der ParkSportInsel ist begeistert: „Wir freuen uns sehr über die Unterstützung durch Michael Weinreich, die uns durch die Troncmittel die Anschaffung eines Infopavillons für die ParkSportInsel möglich macht. Damit werden wir nach den drei Winterläufen am ersten Maiwochenende in die ParkSport-Saison im Wilhelmsburger Inselpark starten.“

 

Auch bei der Unterstützung des Vereins zur Förderung der Integration in Hamburg im Haus der Jugend Wilhelmsburg geht es um Sport! Mit den 1.280 Euro sollen neue Sportgeräte für das erfolgreiche Sport-Integrationsprojekt des Vereins angeschafft werden, bei dem geflüchtete Jugendliche niedrigschwellig mit jungen Leute, die schon länger in Wilhelmsburg leben, zusammenkommen. Ulrich Gomolzig, der Leiter des Hauses der Jugend Wilhelmsburg, freut sich über die Unterstützung von Michael Weinreich (SPD) und der Hamburgischen Bürgerschaft: „Die Zahl der teilnehmenden Jugendlichen wird zukünftig wohl noch steigen und unsere bisherige Ausrüstung wird durch die veränderte, stärkere Nutzung reparaturanfälliger. Wir möchten sie gerne durch professionellere Geräte ergänzen und perspektivisch ersetzen. Aus diesem Grund kommt die Unterstützung durch Michael Weinreich und die Hamburgische Bürgerschaft genau zum richtigen Zeitpunkt.“

 

Der 1. Frauen-Fußball-Club Elbinsel, der seit Jahren sehr engagiert im Bereich Integration und Empowerment von Mädchen und jungen Frauen ist, bekommt Geld aus den Tronc-Mitteln. Die 1.138 Euro werden dringend für den Kauf von Kontragewichten für die Kleinfeldtore benötigt. „Der 1. FFC Elbinsel ist der einzige Fußballverein in Wilhelmsburg und auf der Veddel, der sich auf Mädchen und Frauen spezialisiert. Dadurch bieten sie ein einmaliges Angebot und tragen dazu bei, dem Fußball das Klischee des „Männersports“ zu nehmen. Das ist eine sehr wichtige Arbeit und ich bin dem Verein und seinen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz dankbar. Die Unterstützung durch die Tronc-Abgabe ist so nicht nur eine finanzielle Unterstützung der praktischen Arbeit, sondern auch eine Anerkennung für besonderes Engagement“, erklärt Michael Weinreich (SPD).

 

2.209 Euro wurden für den Verein Kirchdorfer Eigenheimer bewilligt. Dieser vertritt ungefähr 700 Haushalte im Ortsteil Kirchdorf und setzt sich insbesondere für das gute Miteinander und den sozialen Zusammenhalt in den Siedlungen ein. Das Geld möchte der Verein in eine mobile Verstärkeranlage investieren, die für Vereinsfeste und Versammlungen genutzt werden kann.

 

Insbesondere der Wilhelmsburger Ortsteil Moorwerder hat von den Tronc-Mitteln profitiert. Hier bekamen die Freiwillige Feuerwehr Moorwerder 1.400 Euro für die Anschaffung eines Beamers, der die Qualität der internen Ausbildung verbessern soll, und der Schützenverein Moorwerder von 1951 e.V. 1.380 Euro zur Erneuerung ihres Luftgewehrstands.

 


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2.209 Euro für den Verein Kirchdorfer Eigenheimer aus Tronc-Mitteln
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1.038 Euro für einen Infopavillon der Parksportinsel aus Tronc-Mitteln
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1.138 Euro für den 1. Frauen-Fußball-Club Elbinsel aus Tronc-Mitteln
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Aus der Presse

Neuer Ruf Wilhelmsburg vom 08.04.2017, Seite 3


Neuer Ruf Wilhelmsburg vom 25.03.2017, Seite 16
Neuer Ruf Wilhelmsburg vom 25.03.2017, Seite 16

WIP - Wilhelmsburg Important Person vom 20.03.2017


Neuer Ruf Wilhelmsburg vom 18.03.2017, Seite 3


Wochenblatt Wilhelmsburg vom 12.04.2017, Seite 3
Wochenblatt Wilhelmsburg vom 12.04.2017, Seite 3
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